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häufige Fragen A-Z
Pachymorphe Rhizome
Horstartig wachsende Bambusse besitzen pachymorphe Rhizome.Pachymorphe Rhizome sind im Verhältnis zum späteren Halm unterirdisch eher dick, kurz und haben das Bedürfnis nach oben zu wachsen,im allgemeinen Sprachgebrauch „horstbildend“ genannt.Sie verlassen den Ort, an dem sie gepflanzt wurden, nur langsam. Frische Triebe wachsen nahe der Mutterpflanze aus dem Erdreich. Somit vergrößert sich der Umfang einer horstbildenden Pflanze in jedem Jahr.
Leptomorphe Rhizome
Ausläuferbildende Bambusse besitzen leptomorphe Rhizome.Leptomorphe Rhizome sind extrem wüchsig, schlank und wachsen unterirdisch von der Mutterpflanze weg. Sie entfernen sich in der Wachstumsphase einige Zentimenter am Tag von der utterpflanze. Wenn ein leptomorphes Rhizom das Tageslicht erblickt, so ändert sich von diesem Zeitpunkt an das Wachstumsprogramm. Aus einem eben noch unterirdisch wachsenden Spross kann nun ein eigenständiger Halm werden.
Bambus nachträglich eingrenzen
- * Schaffen Sie mit geeignetem Werkzeug(Axt, Laubsäge, Spaten, Schaufel) einen Graben um Ihre Bambuspflanze, welcher eine Tiefe von ca. 65cm hat.
- * Der Graben sollte nicht zu eng an der Bambuspflanze sein, schaffen Sie einen Durchmesser, der ca. 1-2 Meter größer als Ihr Bambushain ist.
- * All diese Wurzeln, die in Ihren Garten herein wachsen, müssen Sie ausgraben, ein bloßes Abstechen der Rhizome ( Wurzeln ) von der Mutterpflanze ist nicht wirksam.
- * Verlegen Sie nun die Rhizomsperre um den Bambus herum und verschließen Sie diese mit einem Aluminiumverschluss.
Da man in der Regel nicht alle Wurzeln beim Ausgraben findet, ist es gut möglich, dass außerhalb der Rhizomsperre im nächsten Frühling wieder Halme austreiben. Mähen oder schneiden Sie diese nicht ab, sondern graben Sie die Rhizome aus.
Das Wurzelwerk sollten Sie zu einem Recyclinghof in der Umgebung bringen.Eine Entsorgung auf dem Komposthaufen ist nicht ratsam, weil der Bambus dort weiter wachsen könnte.
Sie können Rhizomsperre sowie den passenden Aluminium Verschluss Online bei uns bestellen.
Die Drainageeigenschaft muss gegeben sein, da Bambus Staunässe nicht verträgt. Im Wasser stehende Rhizome werden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und im schlimmsten Falle stirbt die Pflanze.
- Wenn Sie einen sehr schweren Boden haben, sollten Sie diesen unter Zugabe von Sand oder Bambuserde auflockern. Testen Sie vor dem Einpflanzen mit Ihrem Gartenschlauch die Fähigkeit des Bodens, das Wasser aufzunehmen, sonst haben Sie später Ärger mit Ihrem Bambus.
- Ist Ihr Boden sehr sandig, besteht die Gefahr, dass das Wasser am Bambus vorbeiläuft. So kann es auch bei regelmässigem Giessen zu austrocknungsähnlichen Zuständen kommen. Mit ein wenig gutem Kompost oder Bambuserde schaffen Sie auch hier Abhilfe.
Da Bambus ein Gras ist (wenngleich auch ein Supergras),empfiehlt sich ein stickstoffhaltiger Dünger, der nicht zu salzig ist. Gute Erfahrung werden Sie mit Hornspähne, Rinderdung oder Bambusdünger haben.
Es gibt zwar eine ganze Menge Theorien, nur bewiesen ist bis heute keine. Die verschiedenen Arten blühen in großen, sehr unterschiedlichen Zyklen.
So blühen einige nur alle 60, 80 oder gar 120 Jahre. Durch blühende Fargesien(ein der vielen Bambussorten), hat Bambus Anfang der neunziger Jahre einen unbegründet schlechten Ruf bekommen.
Die Bambusblüte ist zunächst unscheinbar, wie bei Gräsern üblich, und kann unter Umständen auch stressbedingt auftreten.Bleiben Sie ruhig, wenn sie eine Blüte sehen und beobachten Sie diese, unter Umständen ist es die einzige Bambusblüte die Sie jemals sehen werden.
Das Blühen führt bei einigen Arten zur temporären Schwächung der Pflanze (Phyllostachys und fast alle anderen), bei anderen wiederum wird die gesamte Kraft in das Saatgut investiert und die Pflanze verblüht(Fargesia).
Aus dem reichlich erhaltenen Saatgut lassen sich hunderte neuer Pflanzen ziehen.
- Stellen Sie die Qualität ihres Bodens sicher, weder sandig noch wasserundurchlässig sollte er sein. Wenn Ihre Pflanze nicht zu groß ist, können Sie durch Ausgraben und erneutem Pflanzen die Misstände im Boden beheben.
- Sollten Sie Ihren Bambus überdüngt haben, so geben Sie ihm mehr Wasser, um den Dünger aus den Rhizomen zu waschen, jedoch nicht soviel, dass er ertrinkt.
- Blattschäden aus dem Winter sind nicht schlimm, durch den Neuaustrieb im Frühjahr werden die alten Blätter durch frische ersetzt.
- Wenn die Halme im Bambushain sehr eng stehen, kann es aufgrund von fehlender Luftzirkulation zu einem Lausbefall kommen. Schneiden Sie mit ruhigem Gewissen gut ein Fünftel der Halme aus dem Hain heraus und spritzen Sie die Pflanze danach mehrmals ordentlich mit einem Wasserstrahl ab.Die Besucher werden sich jetzt nicht mehr wohl fühlen.Im Gartenfachhandel gibt es Mittel gegen Läuse, zudem sagt man das Läuse es schrecklich finden mit Milch bespritzt zu werden.
Im Frühjahr sollte man beim Einpflanzen besonders auf die frischen Triebe achten, da ein Umknicken das sichere Aus für die jungen Halme auf dem Weg nach oben ist.
Wenn Sie Ihre Bambuspflanze erst spät im Jahr pflanzen, müssen Sie im ersten Jahr einen etwas umfangreicheren Winterschutz aufbauen, da die Pflanze nicht genügend Zeit hatte, sich im Boden für den Winter zu festigen.
- dass Sie Ihren Bambus zweimal im Jahr düngen.
- ihn im Sommer nicht dursten lassen.
- dem Bambus an frostfreien Wintertagen ab und zu eine Kanne voll lauwarmes Wasser zu geben und den nassen Schnee abzuschütteln, damit die Halme nicht so verbiegen.
- dass Sie ihren Bambus nicht zu viel giessen.
- Schneiden Sie alte Halme bei Bedarf heraus, es resultiert mehr Kraft für die jungen alme.
- Zwergbambus können Sie im Frühjahr vor dem Neuaustrieb stark runterschneiden. Der Neuaustrieb wird dann schöner.
Die Folie wird in einer Ringform um die Pflanze herum in den Boden eingegraben und hindert die Rhizome an der horizontalen Ausbreitung. Die Enden der Rhizomsperre verschliesst man am besten mit einem Aluminiumverschluss.
Rhizome wachsen unbemerkt unterirdisch und können sich in Ihrem ganzen Garten verbreiten, wenn Sie auf diese Folie verzichten.Teichfolie als billiger Ersatz ist kein Gegner für die spitzen Rhizome und wird einfach durchwachsen.
Mit der Rhizomsperre sollten Sie der Größe der Pflanze entsprechend eine organische Form herstellen. So wirkt der Bambushain besonders natürlich.
Für eine einzelne Pflanze empfehlen wir mindestens 3 Meter (je nach Bambusart mehr)
Bambus mag einen eher sonnigen, windgeschützten Platz mit guten Bodeneigenschaften.Einige Bambusse gedeihen aber auch an schattigen Plätzen gut, wobei Zwergbambus und Pseudosasa Japonica genannt sein sollten.
Bambus beweist auch hier seine Anspruchslosigkeit.
Wenn Sie Ihren Bambus in Kübeln halten, empfiehlt es sich, den Standort der Kübel im Winter so zu verändern, dass der Bambus aus dem kalten Wind genommen wird. Ziehen Sie ihn ein wenig an ihre Hauswand, da diese vor Wind schützt und zugleich Wärme abstrahlt.
Mithilfe dieses Tricks probiert der Bambus, seine Oberfläche zu reduzieren. Verlassen Sie sich jedoch nicht darauf, denn nicht alle Sorten rollen Ihre Blätter ein.
Im Winter vertrocknen viele Bambuspflanzen, weil die Besitzer das Gießen vergessen. An frostfreien Tagen sollte man ein wenig gießen, denn im kalten Winterwind verdunstet das Wasser über die Blätter.
Wenn Sie Ihre Bambuspflanze, so wie von uns empfohlen, 2-3 mal im Jahr düngen und für gute Bedingungen bezüglich des Standortes und Bodens gesorgt haben, sollten Sie keinerlei Probleme haben, da Ihre Pflanze nun gestärkt in den Winter geht.
Im ersten Jahr empfiehlt sich ein Winterschutz.
An frostfreien Tagen sollte man den Bambus gießen, da der Bambus auch im Winter durstig ist und über sein Laub Feuchtigkeit verdunstet. Bei sehr hoch wachsenden Arten, wie Phyllostachys, sollte man den schweren, nassen Schnee abschütteln, da dieser die Halme verbiegen kann und das Laub schneller Frostschäden davonträgt.
Ebenso hat sich ein lockeres zusammenbinden der Halme und eine Stütze gegen den Schnee bewährt.
